Warum Palmblatt
& Warum wir tun, was wir tun

Unsere Mission

Leef wurde aus dem tiefen Bedürfnis heraus gegründet, die moderne Gesellschaft nachhaltiger zu gestalten und die immer größer werdenden Abfallberge aus Plastik zu bekämpfen. Aus unserer heutigen Gesellschaft sind Einwegprodukte nicht mehr wegzudenken. Uns ist klar, dass wir die Gesellschaft nicht ohne weiteres umstrukturieren können, aber wir können ihr ein Produkt liefern, das sie in ihrem Konsumverhalten zu mehr Nachhaltigkeit bewegt. Dabei muss die Nachhaltigkeit gar nicht unbedingt das Hauptanliegen unserer Kunden sein, denn auch in Optik, Haptik und Stabilität sind unsere aus Palmenblättern hergestellten Teller und Schälchen dem herkömmlichen Plastikeinweggeschirr um Längen voraus.

Der Markt

Außer Palmblatt sind weitere kompostierbare Materialen zur Herstellung von nachhaltigem Einweggeschirr verfügbar. Diese haben alle einen gemeinsamen Nachteil: für ihre Herstellung sind sehr große Mengen von Energie und Ressourcen nötig. Ein weiteres Manko, das sich diese Materialien teilen, ist, dass sie oft in Wirklichkeit nur schwer kompostierbar sind. Sie basieren zwar auf nachwachsenden Rohstoffen, brauchen allerdings zum Kompostieren länger als der Zyklus einer Industriekompostanlage dauert und müssen daher am Ende der Laufzeit aus der Anlage herausgefiltert und verbrannt werden.

Warum Palmblatt

Palmblatt ist anders! Es handelt sich um nichts weiter als um das natürlich zu Boden gefallene Blatt einer Arekapalme. Das Material muss also nicht extra hergestellt werden. Es wird nach dem Leihprinzip von der Natur genommen, ein wenig umgeformt und nach der Nutzung ohne Umwege an sie zurückgegeben. Dieser Kreislauf nennt sich Cradle-to-Cradle. Unserer Meinung nach sind nur Produkte, die nach diesem Ansatz hergestellt und verarbeitet werden, wirklich nachhaltig. Deshalb schlägt unser Herz für Palmblatt.

Regenwaldschutz

Über unser Geschäftszweig Leef Unlimited (LU) bieten wir Teller mit Regendwaldschutz an: Jeder Teller schützt einen Quadratmeter bedrohten Regenwald. Mit unserem non-profit Projekt ""Leef Events" unterstützen wir insbesondere Veranstaltungen bei der Reduktion von Plastikabfall durch die Nutzung unserer Palmblattteller und bewahren gleichzeitig kostbaren Regenwald für zukünftige Generationen. Das ist unser Weg, Blatt für Blatt

Was unsere Produkte
ausmacht

 
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unbehandelt & kompostierbar 3 Monate, Gartenkompost oder Biotonne

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kühlschrank- & ofen- mikrowellengeeignet (30 min bis 180°C, 2 min bei 500W)

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Nachhaltig verpackt
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resistent & stabil funktioniert mit allen Speisen – heiß, kalt, fettig, flüssig oder fest

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fair & nachhaltig natürliches Beiprodukt der Arekanuss-Palme, keine Verbindung zur Palmölindustrie, fair hergestellt

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viele Anwendungen BBQ, Geburtstage, Parties, Camping, Backen, Deko, Aufbewahrung & vieles mehr...

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handabwaschbar

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nicht produziert, nur von der Natur geliehen (Landwirtschaftlicher Abfall der Betelnussproduktion - keine Verbindung zur Palmölindustrie)
 

Hier das Video abspielen

Wir machen Einweg zum Rundweg ... denn wir leihen uns Blätter, nutzen sie und geben sie zurück. Ohne Chemie & Schmutz, ganz ohne Umweg

Palmblatt im Vergleich zu anderen nachhaltigen Verpackungen


Palmblatt Zuckerrohr / Bagasse PLA/CPLA/PHA Papier
Material Getrocknete Palmenblätter Zuckerrohrmaische Aus Mais- oder Kartoffelstärke synthetisiert Holzfasern
Herstellung Trocknen, Pressen und Schneiden von natürlich abgefallenen Areka-Palmblättern Nebenprodukt der Zuckerproduktion Gemeinsamkeiten zur Papierproduktion Synthese aus Milchsäuremolekülen Physische und chemische Behandlung von Sägespänen
Andere Verwendungen Keine Dämmmaterial, Chemiebranche, Heizmittel Ähnlich wie konventionelle Kunststoffe: Folien, Verbund- stoffe, 3D-Druck Unzählige
Formbarkeit Eingeschränkt aufgrund der natürlichen Form Uneingeschränkt Uneingeschränkt Uneingeschränkt
Ästhetik Ansprechend, holzartig mit Maserungen Neutral, weiss-beige, papierähnlich, klassisches “Einweggefühl” Wirkt wie konventionelles Plastik Klassisches “Einweggefühl”
Ökobilanz Minimal, da landwirtschaftlicher Abfall Mittel, da meist landwirtschaftlicher Abfall aber sehr wasserintensiv in der Herstellung (ähnlich der Papierproduktion) Kritisch da die Produktion Intensivlandwirtschaft und intensive Agragflächennutzung beinhaltet Kritisch (holz- und wasserintensiv, oft mit Plastik oder PLA beschichtet)
CO2-Bilanz Je nach Entsorgung minimal bis neutral, da selbst bei Verbrennung nur CO2 frei wird, das im Blatt gebunden wurde 1 (Verschiffung wird ausgeglichen) Keine verlässlichen Daten verfügbar da Kontexabhängig Keine verlässlichen Daten verfügbar da Kontexabhängig (laut Hersteller ca. 500 kg CO2 pro Tonne) 2 Keine verlässlichen Daten verfügbar da Kontexabhängig (laut Onlinevergleich ca. 676 kg CO2 pro Tonne) 3
Regionalität Nicht gegeben (Herkunftsland: Indien) Nicht gegeben (Herkunft: Tropen und Subtropen, Verarbeitung überwiegend in China) Möglich, aber sehr selten (Herkunft der Rohstoffe üblicherweise USA, Verarbeitung überwiegend in China) Teilweise
Hitzebeständigkeit Bis 180°C (30 Minuten) Bis 120°C PLA bis 40°C/CPLA bis 85°C Begrenzt, je nach Materialstärke
Flüssigkeitsfest Viele Stunden Sehr bedingt (abhängig von Beschichtung & Materialstärke) Dauerhaft Sehr bedingt (abhängig von Materialstärke & Beschichtung)
Kompostierbarkeit Natürlich kompostierbar Nur Industriekompostanlagen Nur Industriekompostanlagen und auch hier nur bedingt Überwiegend nein durch Beschichtung

1. ab voraus. 06/2019, bisher 373kg CO2 /Tonne
2. http://www.corbion.com/media/75646/corbionpurac_bioplastics_brochure.pdf
3. https://www.co2online.de/klima-schuetzen/nachhaltiger-konsum/vergleich-umweltfreundliche-verpackungen/